Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch sein eigener Experte für all seine ist. Davon ausgehend, gebe ich ihnen keine Ratschläge wie es in anderen Beratungsformen oft üblich ist, sondern unterstütze ich sie dabei ihren eigenen Lösungswege zu finden.
Systemische Methoden gehen davon aus, dass Probleme nicht isoliert entstehen, sondern im Zusammenhang mit dem sozialen Umfeld stehen. In der Arbeit richten wir den Blick auf Beziehungen, Muster und Wechselwirkungen. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und eigene Lösungen zu entwickeln.
Darum kommt als besonders effektive Methode in meiner Beratung oft das Systembrett oder eine Systemaufstellung zum Einsatz ,um das Problem aufzustellen und sich ein Bild der Situation zu machen, alle Beteiligten zu sehen andere Perspektiven einzunehmen und ein Lösungsbild zu entwerfen.

Meine Methoden
- Zirkuläre Fragen um verdeckte Zusammenhänge und Muster in der Kommunikation und im Verhalten sichtbar zu machen. Diese Technik hilft Klienten, ihre eigene Situation und die Beziehungen innerhalb ihres Systems aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten
- Reframing bedeutet, dass ein Problem, ein Verhalten oder eine Situation aus einer anderen Perspektive betrachtet wird, sodass sich die Bedeutung oder Wirkung verändert. Es geht nicht darum, das Problem zu heilen, sondern ihm einen neuen Sinn oder eine neue Funktion zu geben.
- Genogram, Skulpturarbeit, Aufstellungen – Im systemischen Arbeiten wird häufig an-schau-lich gearbeitet. So kann in einem Genogramm z.B. die Herkunftsfamilie oder in einem Organigramm der Arbeitszusammenhang bildlich dargestellt werden. Hierdurch werden Beziehungen und ggf. auch Beziehungsmuster deutlich, die bisher nicht bewusste Einflüsse auf ein als problematisch emfpundenes Verhalten hatten.
- Inneres Team – hier geht es darum, die verschiedenen inneren Stimmen oder Persönlichkeitsanteile einer Person sichtbar zu machen. Jede Stimme hat eigene Bedürfnisse, Meinungen und Gefühle. Durch diesen Dialog können Konflikte geklärt, Entscheidungen erleichtert und Selbstverständnis gestärkt werden.
- Embodiment (Gefühle, Traumatas sind im Körper gespeichert) macht das Unbewusste spürbar, aktiviert Ressourcen, erleichtert Veränderungen und unterstützt die Integration von Gefühlen, Gedanken und Verhalten.
- Psychodrama ist eine therapeutische Methode, bei der Menschen Situationen aus ihrem Leben oder Konflikte szenisch darstellen. Durch Rollenwechsel, Figuren oder Aufstellungen werden Gefühle, Gedanken und Beziehungen sichtbar gemacht. Ziel ist es, neue Perspektiven zu gewinnen, Lösungen zu entdecken und emotionale Erfahrungen zu verarbeiten.
- Systemische Hypnotherapie verbindet zwei Ansätze: die Hypnotherapie (Arbeiten mit Trance, inneren Bildern und unbewussten Prozessen) und die systemische Therapie (Fokus auf Beziehungen, Muster und Kontexte).
- EMDR ist eine bewährte Therapie, um belastende oder traumatische Erinnerungen zu verarbeiten. Durch geführte Augenbewegungen werden die belastenden Gefühle reduziert und die Erlebnisse ins normale Gedächtnis integriert. So können negative Emotionen, Angst oder Stress nachhaltig gelindert werden.
- Verhaltenstherapie zielt darauf ab, problematische Verhaltensweisen und Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Zum Beispiel durch Training neuer Verhaltensweisen, Übungen oder Konfrontation mit Ängsten. Ziel ist es, handlungsfähiger zu werden und das Wohlbefinden zu steigern.
- Hausaufgaben, Achtsamkeit gegenüber eigener Verhaltensweisen (Mustern, Blockaden) und erproben von Neuem
Systemische Therapie (auch: Systemische Familientherapie) ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, dessen Schwerpunkt auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen, insbesondere auf Interaktionen zwischen Mitgliedern der Familie und deren sozialer Umwelt liegt.